20.5.2009 PRESSEMITTEILUNGSchluss mit dem Verramschen von Milch!Milchgipfel in Berlin
Kommentieren
Milch besser nicht!
Es wäre besser, die krankmachende Milchtrinkerei einfach aufzuhören. Milch ist ein Eutersekret der Kuh zur Ersternährung ihrer Nachkommen und kein Getränk für Menschen, erst recht nicht für Erwachsene. Das Buch mit dem Titel der Überschrift "Milch besser nicht" der EU-Juristin Maria Rolliger sollte zur Pflichtlektüre aller Agrar- und gesundheitspolitiker gehören. von: Dietmar Ferger
Milchgipfel in Berlin
1. Zur Verbesserung der Milcherzeugerpreise ist zunächst wieder eine Verringerung der Milchquote einzuführen. 2. Keine Exportsubventionen für Milch oder Milchprodukte! 3. Die gegenwärtige Milchwirtschaft heizt den Klimawandel ein mit viel importierten Kraftfutter und Methanausstoß. Kühe können aber Gras fressen: Beschränkung des importierten Futteranteils durch Bindung des Viehs an die Fläche, von der es ernährt. Dann wird keine Milchquotierung mehr nötig sein werden kann. von: Elmar Holstiege | THEMENanfrage atom atomenergie atomkraft atommüll atompolitik castor co2 demokratie emissionen endlager energie energiepolitik eurokrise europawahl finanzkrise gau gorleben green new deal klima klimapaket klimaschutz menschenrechte newsletter oettinger pkw russland tschernobyl ukraine umwelt verbraucherschutz weltklimakonferenz Mehr zum Lesen Expertenanhörung zum Fiskalpakt: Livestream am... Die EU-Agrarreform nach 2013: Rebecca... Europaparlament lehnt irreführende Werbung... Schlussfolgerungen des informellen Europäischen Rates... EU-Abgeordnete lehnen irreführende gesundheitsbezogene Angaben... Grüne sehen den Europäischen Rat... Briefe an den ukrainischen Innenminister... Interview: Die Frage der Atomsicherheit... Japan-Reisebericht... Newsletter... Videos
Schlussfolgerungen des informellen Europäischen Rates vom 30.01.12Rebecca Harms spricht über die Schlussfolgerungen des informellen Europäischen Rates. Sie... zeigen!
Interview: Die Frage der Atomsicherheit EuroparlTV befragte nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der AKW-Stresstests Rebecca Harms... zeigen!
Livemitschnitt der Eröffnungsveranstaltung der "Conference for a Nuclear Power Free World" in YokohamaRebecca Harms sprach bei der Eröffnungsveranstaltung der "Conference for a Nuclear... zeigen!
Press Briefing vom 17.01.2011Press Briefing mit den Fraktionsvorsitzenden der Fraktion der Grünen/EFA Rebecca Harms... zeigen!
Rede zum Beginn der dänischen EU-Ratspräsidentschaft und Antwort auf Krisztina Morvais FrageRebecca Harms spricht im Plenum zum Beginn der dänischen Ratspräsidentschaft. Zudem... zeigen!
Rede zur Wahl des neuen Präsidenten des EPRebecca Harms gratuliert in ihrer Rede Martin Schulz zur Wahl zum... zeigen! |
Kürzlich wurde in Sachsen mit Stolz verkündet, dass die "beste" Kuh nun schon 18.000 Liter im Jahr gibt. In Ostdeutchland hat sich die Milchleistung je Kuh seit 1990 mehr als verdoppelt. Großagrarbetriebe und Großmolkereien beherrschen den Markt - auf Kosten der kleinen Betriebe, der Tiere und der Natur.
Eine konventionelle Hochleistungsmilchkuh frisst nicht mehr Gras auf der Weide, sondern wird überwiegend von einem Kraftfuttergemisch aus tropischem (Gen)Soja sowie heimischen (Gen)Mais ernährt. Sie wird im Durchschnitt nur 4 bis 6 Jahre alt und wird quasi "zu Tode gemolken". Nur Mutterkühe und Jungrinder dürften eine gewisse Zeit im Freien auf der Weide verbringen.
Durch den verstärkten Einsatz von Kunstdüngern und dem Umbruch von Grünland für den Maisanbau steigt der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen. Zudem nimmt die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft durch den massenhaften Maisanbau dramatisch ab.
Wir brauchen deshalb wieder mehr Vernunft in der Agrarpolitik und eine echte umweltgerechte Landwirtschaft! Ich kann niemanden raten, "konventionelle" Milch zu kaufen. "Bio" ist momentan die einizige Alternative.
von: Holger Oertel